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Deutsche Erzeugerpreise stagnieren im Juni

mit freundlicher Unterstützung von Einkäufer im Markt


In Deutschland ist der Inflationsdruck auf vorgelagerter Ebene im Juni verhalten geblieben. Im Vergleich zum Vormonat blieben die deutschen Erzeugerpreise unverändert, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich ein Anstieg um 2,4 Prozent.
 
Die Preisentwicklung bei Vorleistungsgütern wirkte sich den Statistikern zufolge auch im Juni 2017 am stärksten auf die Entwicklung des Gesamtindex aus. Vorleistungsgüter waren um 3,2 Prozent teurer als im Juni 2016. Gegenüber dem Vormonat Mai fielen diese Preise jedoch um 0,2 Prozent. Metalle insgesamt kosteten 9,0 Prozent mehr als im Juni 2016 (minus 0,9 Prozent gegenüber Mai 2017). Dabei war Walzstahl im Vorjahresvergleich um 11,5 Prozent teurer. Allerdings verbilligte sich Betonstahl um 9,7 Prozent. Die Preise für chemische Grundstoffe lagen um 6,3 Prozent höher als im Juni 2016.
 
Energie verteuerte sich im Juni binnen Jahresfrist um 1,6 Prozent. Die Preisentwicklung im Vorjahresvergleich war bei den einzelnen Energieträgern sehr unterschiedlich: Während elektrischer Strom um 4,3 Prozent teurer war und Mineralölerzeugnisse 1,6 Prozent mehr kosteten als im Juni 2016, war Erdgas in der Verteilung um 6,1 Prozent billiger als ein Jahr zuvor.
 
Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von Einkäufer im Markt.
Die Fachzeitschrift für Einkaufsleiter und strategische Einkäufer.
 

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