PRESSEMITTEILUNG

Techpilot Zulieferer-Umfrage 2014: Die Ergebnisse Teil 2

Marketingkanäle und Marketingaktivitäten in der Lohnfertigung
 
Der zweite Teil der Befragung stand unter der Überschrift Marketing und Vertrieb. Wir haben gefragt, wie intensiv bestimmte Marketingkanäle und Marketinginstrumente genutzt werden und wie die Zulieferunternehmen die Erfolgsquote bewerten. Mehrfachnennungen waren möglich.
 
Auf die Frage nach dem wöchentlichen Zeitaufwand im Unternehmen für Vertrieb und Marketing antworteten 12 Prozent mit „weniger als 1 Stunde“. 25 Prozent investieren einen halben Tag, 13 Prozent bis zu einen Tag und 24 Prozent zwischen einem und zwei Tagen. 26 Prozent der Unternehmen beschäftigen ihre Mitarbeiter mehr als zwei Tage pro Woche mit Vertrieb und Marketing. Je kleiner der Betrieb, desto geringer der Umfang der Marketing- und Vertriebsaktivitäten.
 
Die wichtigste Quelle für neue Auftraggeber ist mit Abstand die persönliche Empfehlung (80 Prozent), gefolgt von der Telefonakquise (43 Prozent) und dem Besuch von Veranstaltungen und Messen (40 Prozent). Etwa ein Drittel nutzt Einträge in Branchenbüchern und in sonstigen Online-Verzeichnissen. Ebenfalls ein Drittel engagiert sich im Suchmaschinenmarketing, nutzt Google AdWords und Direkt-Mailings. Nur 16 Prozent sind in Sozialen Medien vertreten und nur 5 Prozent schalten Banner-Werbung, wohingegen 23 Prozent der Techpilot-Kunden unter den Zulieferunternehmen Anzeigen in Fachzeitschriften als Werbeinstrument nutzen.
 

Mikko Kromm Leiter Marketing

Mikko Kromm
Leiter Marketing

Mikko Kromm, Marketingleiter bei Techpilot: „Reine Branchenbücher und viele Lieferantenverzeichnisse haben den Nachteil, dass der Kunde wenig Erfolgskontrolle hat. Wir erwarten deshalb künftig eine deutlich intensivere Nutzung von Online-Marketinginstrumenten, die geeignet sind, mehr Besucher auf die Website der Kunden zu bringen, und die eine echte Erfolgskontrolle ermöglichen. Dazu gehört Techpilot. Wir beobachten, dass immer mehr Zulieferunternehmen Techpilot aktiv als Marketing- und Vertriebsinstrument nutzen.“
 
Nutzung und Erfolgsbewertung klaffen teilweise auseinander
Nur etwa 34 Prozent nutzen Google AdWords, aber knapp 44 Prozent halten es für ein wirkungsvolles Marketingtool. Hier wird der Erfolg höher eingeschätzt, als es die derzeitige Nutzung vermuten lässt. Umgekehrt werden Einträge in Branchenverzeichnissen von zahlreichen Firmen (28 Prozent) intensiver genutzt als die niedrige Bewertung ihres Nutzens anzeigt. Nur etwa 19 Prozent sehen in Branchenbüchern ein erfolgreiches Instrument. Knapp ein Viertel der Unternehmen gibt an, dass sie Einträge in Branchenbüchern oder Adressverzeichnissen gar nicht nutzen (29 Prozent). Bei den Online-Verzeichnissen liegt die Zahl der Nichtnutzer mit 33 Prozent noch etwas höher.
 
Die bevorzugten Marketingkanäle in 2014
Die Unternehmen setzen künftig verstärkt auf den persönlichen Kontakt, insbesondere auf die persönliche Empfehlung (90 Prozent), gefolgt von der Telefonakquise (51 Prozent), vom Besuch bzw. der Teilnahme an Veranstaltungen und Messen (77 Prozent) und von der Nutzung von Techpilot (55 Prozent). Den größten Rückgang verzeichnen Branchenbücher und Adressverzeichnisse. 41 Prozent wollen dafür im laufenden Jahr weniger Geld und Zeit aufwenden. 44 Prozent sind mit der Resonanz auf ihre Bannerwerbung nicht zufrieden und wollen deshalb weniger in dieses Instrument investieren.

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