PRESSEMITTEILUNG

Techpilot Zulieferer-Umfrage 2014: Die Ergebnisse

Geringe Investitionsbereitschaft bei überwiegend positiven Erwartungen an die Geschäftsentwicklung.
 
Wir führten, als das führende Netzwerk für die Fertigungsindustrie, Ende April und Anfang Mai 2014 mit unseren Kunden eine Online-Umfrage zu ihrer Einschätzung des vergangenen Geschäftsjahres, zu ihren Erwartungen und Planungen für das laufende Geschäftsjahr und zu ihren Marketingkanälen durch.
 
210 Unternehmen aus Europa haben sich an unserer Online-Befragung beteiligt, darunter 161 aus dem deutschsprachigen Raum. Sie repräsentieren sämtliche, auf Techpilot angebotenen Bearbeitungstechnologien. Mehr als ein Viertel der Teilnehmer sind Premiumkunden von Techpilot.
 
Die Ergebnisse im Detail
 
Mit der Geschäftsentwicklung 2013 waren 70 Prozent der Zulieferunternehmen sehr zufrieden bzw. zufrieden, weil ihre Erwartungen erfüllt bzw. übererfüllt (knapp 9 Prozent) wurden. Zu den hervorgehobenen Gründen gehören unter anderem die Sonderkonjunktur in Deutschland und die Aufträge der Automobilindustrie, die eine moderate Inlandsnachfrage durch Steigerungen vor allem in Asien mehr als kompensieren konnte.
 
Die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2014 verzeichnet bei sehr vielen Unternehmen ein positives Bild (Abb. 1). Insgesamt prognostiziert nur ein Viertel der Unternehmen für sich kein Wachstum für das laufende Jahr.

Abb.1: Die Zulieferunternehmen bei Techpilot sehen eine überwiegend positive Umsatzentwicklung im laufenden Jahr.
 
71 Prozent sehen eine moderate oder deutliche Steigerung des Auftragsvolumens in 2014. 22 Prozent der Unternehmen rechnen mit gleichbleibenden Aufträgen. Rückläufige Aufträge erwarten knapp 6 Prozent. Die insgesamt guten Erwartungen begründen die Techpilot Kunden unter anderem mit der guten Auslastung im 1. Quartal 2014, mit erfolgreichen Erstbemusterungen und bevorstehendem Start der Serienfertigung und mit verstärkten Vertriebsaktivitäten. Auch die gute Auslastung im Werkzeugbau des vergangenen Jahres führe erfahrungsgemäß mit zeitlicher Verzögerung zu steigenden Aufträgen in der Lohnfertigung.
 
Verhaltene Konjunkturprognosen von Wirtschaftsexperten, politische Krisen, vor allem in der Ukraine, und zahlreiche Rückmeldungen von Kunden werden jedoch als Gründe für eine eher pessimistische Sicht auf die Auftragsentwicklung genannt.
 
Verhaltene Investitionsbereitschaft
 
Über 70 Prozent der Unternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, wollen im laufenden Jahr nicht in nennenswertem Umfang investieren (Abb. 2). Sie planen Investitionen von maximal 200.000 Euro. (Knapp 20 Prozent wollen bis zu eine Million Euro in die Hand nehmen, und nur wenige Unternehmen wollen über eine Million Euro für die Erweiterung oder Erneuerung ihres Maschinenparks, für die Personalentwicklung oder für Gebäude nutzen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Abb. 2: Trotz guter Erwartungen deutlich gebremste Investitionsbereitschaft.
 
Frank Sattler, Gründer und Geschäftsführer von Techpilot: „Die deutliche Zurückhaltung bei den Investitionen war für uns überraschend, weil die Stimmung im Markt eigentlich gut ist. Das zeigen auch die Antworten auf unsere Frage nach der Umsatz- und Auftragsentwicklung, die beide überwiegend positiv eingeschätzt werden.“
 
Bei der Frage nach den größten Herausforderungen im Jahr 2014 stand die Sorge um qualifiziertes Personal und um die Personalkosten im Vordergrund, gefolgt von Investitionen in Innovation und Kundenservice.
 

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