Aus der Praxis

Arbeitgebermarke in der Fertigungsindustrie stärken

In der heutigen Zeit hört man immer häufiger die Schlagworte „War for Talents“ und „Fachkräftemangel“. Gemeint ist hiermit der Kampf der Unternehmen, die richtigen Mitarbeiter zu finden um die hohe Auftragslage auf Grund der starken Wirtschaft abzudecken. Auch im Bereich der Auszubildenden wird es immer schwieriger, geeignete Kandidaten zu finden. Nicht selten erhalten (auch große) Unternehmen eine zu geringe Bewerberanzahl auf ihre Stellenausschreibungen. In Bezug auf diesen immer stärker umkämpften Arbeitsmarkt ist die Stärkung der eigenen Arbeitgebermarke besonders wichtig.

 

Die Fertigungsindustrie bleibt von diesen Phänomenen nicht verschont. Sogar das Wachstum der Unternehmen kann durch den Personalmangel eingeschränkt werden. Viele Unternehmen müssen Aufträge vor allem ablehnen, weil ihnen das benötigte Personal fehlt. Und diese Lage am Arbeitsmarkt wird sich weiter verschlimmern. So geht man davon aus, dass in Deutschland bis Ende 2030 bis zu 4,9 Mio. Arbeitnehmern fehlen.[1]

 

Wie aber kann man dem Fachkräftemangel entgegenwirken?

 

Die Wege der Personalrekrutierung haben sich im Vergleich zu jenen einige Jahre zuvor stark gewandelt.  Bereits im Jahr 2017 investierten mehr Unternehmen in Stellenanzeigen auf sozialen Netzwerkplattformen als in Printmedien.[2]

 

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran und so erfreuen sich auch neue Wege der Personalsuche, wie zum Beispiel das „Social Recruiting“. Hierbei werden Stellenanzeigen auf sozialen Netzwerken wie beispielsweise Facebook, Xing und LinkedIn, oder auch mobilen Apps wie beispielsweise Talentwunder veröffentlicht. Image- und Recruiting-Filme sind in diesem Kontext kaum noch wegzudenken. Viele größere Unternehmen nutzen bereits sogar TV-Werbung als Personalmarketingkanal und zeigen hier sehr ansprechende, aber ebenso sehr teure, kurze Clips, um neue Mitarbeiter auf sich aufmerksam zu machen.

 

Auch wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir Techpilot als Arbeitgebermarke stärken könnten. Nach einigen Runden des Brainstormings schließlich wurde der Entschluss gefasst, unter anderem ein Recruiting-Video zu drehen. Dieses Video sollte möglichst authentisch sein, ohne Vorgabe von vielen Texten, und den Arbeitsalltag in unserem Unternehmen zeigen. Nach der Erstellung des Skriptes in Absprache mit dem Kameramann (Marinus Beitinger, ein junger Youtuber) wurde das Video in zwei Tagen abgedreht und von ihm zu Hause mit viel Feedback von der HR-Abteilung von Techpilot  bearbeitet.

 

Nun können wir mit Stolz unser neues Recruiting-Video 2018 vorstellen. Natürlich steht es in keinerlei Verhältnis zu jenen der großen Unternehmen, die Unsummen an Geld in diese Videos investieren können. Trotzdem sind wir mit unsrem Recruiting-Video mehr als zufrieden und haben so eine zusätzliche Möglichkeit, im Social Media Bereich auf uns aufmerksam zu machen.

 

Auch Sie wollen dem Personalmangel in Ihrem Betrieb entgegenwirken? Dann nutzen Sie die neuen Möglichkeiten der sozialen Netzwerke und starten auch Sie noch heute damit, ihre Arbeitgebermarke zu stärken!

 

[1] Siehe dazu eine Studie von Korn Ferry: https://www.kornferry.com/press/korn-ferry-study-reveals-global-talent-shortage-could-threaten-business-growth-around-the-world

[2] Vgl. Weitzle, tim, Maier, Christian; Oehlhorn, Caroline; Weinert, Christoph; Wirth, Jakob; Laumer, Sven: Themenspecial 18 Social Recruiting und Active Sourcing aus der Studie Recruiting Trends 2018, hrsg. V. Monster Worldwide Deutschland GmbH, S.7. Online unter: https://media.newjobs.com/id/hiring/419/page/Recruiting_Trends_2018/Monster_Recruiting_Trends_2018_Social_Recruiting_Active_Sourcing.pdf

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