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Der Einkauf ist bereit für den digitalen Wandel

mit freundlicher Unterstützung von All about Sourcing


Eloqenza_Ariba_272447_low_jpg_srgbDie digitale Transformation ist in vollem Gange. Innovative Technologien, wie Machine Learning, Blockchain und Künstliche Intelligenz, sind der Treiber, die diesen Wandel zum smarteren und effektiveren Zusammenarbeiten beschleunigen. Nirgends wird dieser Trend gerade deutlicher als im Einkauf und die Beschaffungsprofis sind mehr als bereit dafür. Das macht auch eine von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt in Zusammenarbeit mit SAP Ariba durchgeführte Studie deutlich: dort zeigen sich Big Data und prädiktive Analyse (72 %), gefolgt von künstlicher Intelligenz (inkl. maschinellem Lernen) und Cognitive Computing (22 %) als die wichtigsten Prioritäten für die nächsten zwölf Monate.
 
Auf Automatisierung folgen intelligente Prozesse
Schon heute profitieren viele Unternehmen von der Automatisierung der Beschaffungsprozesse durch digitale Technologien. Einige Anwendungen im Einkauf arbeiten bereits auf Basis von Machine Learning und unterstützen eine fundierte und schnelle Entscheidungsfindung. Eine neue Gattung kognitiver Technologien verspricht währenddessen noch weitergehende Möglichkeiten und der nächste Schritt, der nun im Einkauf folgt, heißt: Intelligenz.
 
Ein digitaler Assistent in Kombination mit maschinellem Lernen kann beispielsweise im Bereich Sourcing signifikante Innovationen erzielen. Lässt man einen solchen smarten Assistenten den Request-for-Proposal-Typ definieren und die geeigneten Lieferanten auf Basis von Warenkategorie, Region oder Branche ermitteln, sowie Informationen zu Marktsignalen und Preisentwicklung zusammenstellen, können optimale Resultate erreicht werden.
 
Auch die Vertragsvergabe kann intelligenter und genauer werden: mit smarten Anwendungen, die automatisch wesentliche, auf juristische Textsammlungen und Taxonomie abgestimmte Vertragsbedingungen erfassen, anschließend auf Grundlage von Benchmarking-Daten vergleichbare Vertragsbedingungen für spezifische Waren nach Branche oder Region ermitteln und dann optimale Preisziele vorschlagen, in die Volumenplanung und Rabattvereinbarungen bereits einberechnet sind.
 
SAP Ariba und IBM arbeiten bereits an derart zukunftsweisenden Anwendungen. Gestützt auf SAP Leonardo, IBM Watson und SAP Ariba werden Erkenntnisse aus Einkaufsdaten mit prädiktiven Informationen aus unstrukturierten Daten kombiniert, um über alle Ausgabenkategorien hinweg einen noch intelligenteren Source-to-Pay/Source-to-Settle- Prozess zu erzielen.
 
Strategischer Einkauf bringt echte Wertschöpfung
Der Einkauf der Zukunft kann heute mit intelligenten Technologien seine Wertschöpfungs- und Lieferketten neu gestalten. Er wird sich auf strategische, wertsteigernde Aktivitäten fokussieren, die das Einkaufserlebnis im Unternehmen einfacher und smarter machen und so den digitalen Wandel federführend mitgestalten. Der Einkauf selbst wird zum Treiber signifikanter Innovationen im Unternehmen und kann dementsprechend einen größeren Wertbeitrag zum Unternehmenserfolg leisten. Der Stellenwert der Einkaufsorganisation in der gesamten Unternehmensstruktur wird sich als Folge deutlich erhöhen.
 
Bild: Der Einkauf ist auf die digitale Transformation vorbereitet; Foto: Istock/SAP Ariba
von Marcell Vollmer
 
Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von All about Sourcing.
Die Fachzeitschrift für Entscheider im Einkauf.
 

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