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Inflation in Deutschland weiter auf Talfahrt


mit freundlicher Unterstützung von Einkäufer im Markt


Die Inflation in Deutschland ist weiter auf Talfahrt und nährt damit die Sorgen vor einem wachstumshemmenden Preisverfall. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in einer ersten Schätzung berichtete, sanken die Verbraucherpreise im Oktober um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im September hatten die Preise stagniert. Auf Jahressicht stiegen die Verbraucherpreise auf Basis von Daten aus mehreren Bundesländern wie bereits im September um 0,8 Prozent. 

 
Der für europäische Vergleichszwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) sank im Oktober um 0,3 Prozent zum Vormonat, auf Jahressicht erhöhte er sich um 0,7 Prozent. Für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) ist der HVPI maßgeblich. Die EZB strebt für den gesamten Euroraum eine Inflationsrate von knapp 2 Prozent an, was auch als Sicherheitspuffer gegen eine Deflation gedacht ist. Derzeit beträgt die Inflation im Euroraum nur 0,3 Prozent, die niedrigste Rate seit fünf Jahren.

 
Eine Deflation ist besonders schädlich für Unternehmen, weil sie in einem schwachen Wirtschaftsumfeld ihre Verkaufspreise für Güter und Dienstleistungen senken müssen, um ihre Marktanteile zu halten. Die Produktionskosten und die Löhne sind dagegen viel weniger flexibel, weshalb die Gewinnmargen der Firmen schnell unter Druck geraten.
 
Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von Einkäufer im Markt.
Die Fachzeitschrift für Einkaufsleiter und strategische Einkäufer.
 

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