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Krankenstand lässt Lohnnebenkosten steigen

mit freundlicher Unterstützung von All about Sourcing


In Deutschland sind die Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde im Zeitraum vom ersten Quartal 2016 zum ersten Quartal 2017 kalenderbereinigt um 2,5 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Arbeitskosten im Vergleich zum Vorquartal saison- und kalenderbereinigt um 0,5 %.
 
Die Arbeitskosten setzen sich aus den Bruttoverdiensten und den Lohnnebenkosten zusam-men. Die Kosten für Bruttoverdienste erhöhten sich im ersten Quartal 2017 im Vergleich zum ersten Quartal 2016 kalenderbereinigt um 1,9 %, die Lohnnebenkosten stiegen um 4,5 %. Dies ging insbesondere auf einen im Jahresvergleich deutlich höheren Krankenstand zurück.
 
Für das Jahr 2016 liegen für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) Veränderungs-raten der Arbeitskosten vor. Nach diesen Ergebnissen verteuerte sich in Deutschland eine Stunde Arbeit im Vergleich zum Vorjahr kalenderbereinigt um 2,5 %. In der gesamten EU betrug der durchschnittliche Anstieg der Arbeitskosten in diesem Zeitraum 1,6 %. Deutschland lag damit das sechste Jahr in Folge über dem EU-Durchschnitt. Die höchsten Wachstumsraten innerhalb der EU wiesen Rumänien (+ 13,1 %), Bulgarien (+ 7,9 %) sowie Litauen (+ 7,5 %) auf. In Kroatien (– 6,3 %) und Italien (– 0,9 %) waren die Arbeitskosten rückläufig. In Frankreich fiel der Anstieg der Arbeitskosten mit + 1,5 % deutlich geringer aus als in Deutschland.In Belgien, Malta (jeweils + 0,2 %) und Spanien (+ 0,3 %) blieben die Arbeitskosten nahezu unverändert.
 
Die Veränderungsraten der Arbeitskosten von Staaten außerhalb des Euro-Währungsgebiets sind in der jeweiligen Landeswährung gemessen und daher nicht währungsbereinigt.
 
Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von All about Sourcing.
Die Fachzeitschrift für Entscheider im Einkauf.
 

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